|

B
| |
|
Zurück
zu ProQuant |
|

|
|
Neue Interpretation der Versuche zum Quantenbedarf
|
|

|
|
Der
photosynthetischen Wasserspaltung |
|
Dieser Artikel
stellt sich nur die einzige Aufgabe zu beweisen, dass zur Spaltung eines
Wassermoleküls bei der sogenannten Lichtreaktion der Photosynthese
weniger Quanten gebraucht werden, als bisher allgemein angenommen wird. Er
soll die Leute, die die Bilanzmessungen machen, dazu bewegen, alles noch
einmal zu wiederholen und gleichzeitig zu den üblichen Messungen z.B.
noch die Wasserabgabe und -aufnahme mitzubestimmen, um sie in die Bilanz
einzubeziehen. Auch sollten sie die Art und Weise wie Licht oder
Kohlendioxid gegeben wird variieren. Wenn das geschehen ist, müsste eine
Konferenz einberufen werden, die dann verbindlich festzulegen versucht,
wieviele Anteile des Lichtes für den Kohlendioxideinbau und die anderen
Prozesse verbraucht werden.
Die bisherigen Versuche zur Ermittlung des Quantenbedarfs sind im Grunde
ganz einfach. Es wird die Energie der photosynthetisch aktiven Strahlung
bestimmt, die wirklich von dem photosynthetisierenden System aufgenommen
wird und das Ergebnis gemessen, das durch die Energiewandlung des Lichtes
innerhalb der Pflanze geschieht. Das wird in einer Bilanzrechnung
verwertet, die am Ende aussagt, wieviel Energie oder welche Quantenzahl
pro abgegebenen Sauerstoffmolekül aufgenommen wurde. |
|

|
|
Es
wird die allgemein anerkannte sogenannte Bruttoformel der Photosynthese
zugrundegelegt (1; 2).H2O + CO2 ® CH2O + O2 Aus dieser Formel kann man
entnehmen, dass pro Sauerstoffmolekül zwei Moleküle Wasser gespalten
werden und es wird stillschweigend vorausgesetzt, dass für diesen Prozess
die gesamte aufgenommene Energie des Lichtes verbraucht wird.
Ehe wir direkt zur Bruttoformelkritik kommen, wollen wir die Frage
untersuchen, ob es überhaupt einen mittleren Quantenbedarf gibt, um ein
Wassermolekül zu spalten. Es gibt schon sehr viele Versuche, bei denen in
Klimakammern Pflanzen mit reinem Rotlicht angezogen wurden.
Parallelversuche mit reinem Blaulicht und gleicher Quantenzahl pro
Zeiteinheit wie bei den Rotlichtversuchen, erbrachten einen doppelt so
hohen Trockenmasseertrag.
Rotquanten haben aber nur ungefähr die halbe Energiemenge pro Photon oder
Quant wie die blauen. Es müssen also entweder doppelt so viele ran, um
ein Wassermolekül zu spalten, oder wir betrachten nur die einzelnen Stöße
und nehmen an, dass ein Photon nicht geteilt werden kann, was aber im
Widerspruch zu der im Experiment festgestellten Tatsache steht, dass wir
doppelt viele Rotquanten brauchen, um dieselbe Menge an Masse zu
produzieren.
Wieviel Quanten pro Wassermolekül gebraucht werden, soll hier nicht
diskutiert werden. Wir stellen nur fest, dass es im Blau- und Rotbereich
unterschiedliche Anzahlen sein müssen, wenn wir die alte Theorie, die
allein von der obengenannten Bruttoformel ausgeht, zugrundelegen. Die
Bruttoformel der Photosynthese ist nach unserer Meinung unzureichend. Es
finden noch einige andere grundlegende Prozesse statt, die Lichtenergie
transformieren und verbrauchen. Wir werden einige anführen, ohne Anspruch
auf Vollständigkeit zu erheben. |
|

|
|
1. HNO3 + H2O ®
NH3 + 2O2
Diese Reaktion kann nur sichtbar werden, wenn kein Kohlendioxid zur Verfügung
steht, das zum Aufbau von Zuckern und stickstoffhaltigen Verbindungen wie
den Aminosäuren gebraucht wird (5). Diese Energie für die Reduktion des
Nitrates, das messbar aus der Umgebung entnommen wird, steht für die Erfüllung
der sogenannten Bruttoformel also nicht mehr zur Verfügung.
2. Freies Wasser wird aufgenommen und fest in den Molekularverband der
Zelle integriert. Das nennen wir Frischmassewachstum.
Die Frischmassezunahme ist unter normalen Bedingungen der
Trockenmassezunahme während der Lichtperiode proportional. Das kann am
besten an Blattscheiben gezeigt werden, die vor und nach der Lichtperiode
gewogen werden können (4). Das Argument, dass bei den Bilanzauswertungen
nur die photosynthetisch aktive Strahlung mitgerechnet wird, kann mit
Leichtigkeit entkräftet werden, weil durch die Wahl der Lichtfilter nur
diese Strahlung in die Küvette gelassen wurde. Ein bestimmter Anteil der
photosynthetisch aktiven Strahlung wird also für den Wassertransport und
den Einbau verbraucht und muss in die Bilanzrechnungen eingehen.
3. Ähnliche wie unter 2. genannt, gilt für den Prozess der
Transpiration. Auch sie wurde in Küvetten gemessen, die nur
photosynthetisch aktive Strahlung hereinließen. Sie ist vor allem vom
Licht abhängig. Wenn wir Sättigungsdefizit und Temperatur konstant
halten und Licht dazuschalten, dann steigt die Transpiration
augenblicklich und im Vergleich zur Transpiration im Dunklen um ein
Mehrfaches (3).
Die Verdampfungsenthalpie beträgt immerhin 2260 Joule pro Gramm Wasser.
Sie kann nur aus dem Licht kommen, denn alle anderen Bedingungen werden
konstant gehalten und auf Kosten von anderen Energiequellen
aufrechterhalten.
Um Ihnen ein ungefähres Bild von dem Anteil der Transpiration an der
Lichtenergie zu geben, die sie zu ihrer Ausführung braucht, wollen wir
die Messungen von Farquhar u.a. (9) anführen. Es wurden parallel ca. 90mg
Wasser abgegeben und nur 0,8 mg Kohlendioxid aufgenommen. |
|

|
|
Bilanzrechnungen
aus dem Gewächshaus (10), bei denen die von den Pflanzen aufgenommene
Energie zugrundegelegt wurde, zeigen, dass praktisch die gesamte Energie für
die Transpiration verbraucht werden muss.
Diese Energie steht also in der obigen sogenannten Bruttoformel der
Photosynthese nicht mehr für die Wasserspaltung zur Verfügung. Es genügen
schon weniger Quanten, um die gemessene Menge an Sauerstoffmolekülen
freizusetzen.
Das reicht eigentlich aus, um unsere Behauptung zu beweisen. Wir wollen
hier aber nicht versäumen, darauf hinzuweisen, daß all die Vertreter der
Theorie des hohen Quantenbedarfs von 8...11 Stück pro freigesetztem
Sauerstoffmolekül sehr wenig über die ganzheitlichen physiologischen
Grundlagen der Lebewesen wissen oder innerlich verdrängen.
Wir wollen dem großen deutschen Biologen OTTO WARBURG endlich
Gerechtigkeit widerfahren lassen. Vielleicht leben noch einige
Wissenschaftler, die mit ihm die Messungen zum Quantenbedarf machten, die
im scharfen Gegensatz zu der Schule von EMERSON liegen. Letztere Schule
bildet die Grundlage für die gesamte heutige mehrheitlich vertretene
Theorie von dem hohen Quantenbedarf für die photosynthetische
Wasserspaltung.Da die ersten Autoren mit Chlorellaalgen arbeiteten,
konnten sie weder Frischmassezunahme noch Wasserdurchsatz berück-
sichtigen.
Der eigentliche Fehler liegt aber in ihrer von keinem beachteten Annahme, dass
das Photosystem eine Einheit ist und durchschnittlich und dauerhaft ständig
arbeitet, wobei übersehen wird, dass dieses System aus sehr vielen
biologischen Untereinheiten oder Arbeitern besteht, die jeder einzelne nur
ein Viertel seiner Lichtlebenszeit Wassermoleküle spaltet und den Rest
zur Erholung oder Renaturation braucht.
Die Einzelfermentmoleküle arbeiten im Schichtbetrieb. Um das selbstverständliche
für eine jede immer ruhebedürftige biologische Struktur noch einmal zu
beweisen, wollen wir die Versuche von drei Autoren heranziehen, deren
Ergebnisse nicht verstanden und deshalb nur von wenigen beachtet werden.
|
|

|
|
Zuerst
die Versuche von LAISK (6) an C-3-Pflanzen. Er verglich die
Photosyntheseleistung unter konstanten äußeren Bedingungen, wie die
Schule um EMERSON das macht, mit der Leistung unter ständigem Wechsel der
Kohlendioxidkonzentration der Luft.
Unter konstanten Bedingungen bekam er eine durchschnittliche mittelmäßige
Leistung von rund 50 Milligramm Kohlendioxidaufnahme pro Quadratdezimeter
Blattfläche und Stunde.
Unter intermittierenden Bedingungen, während der kurzen Zeit der erhöhten
Kohlendioxidkonzentration, bekam er eine Leistung von 200 mg/dm2 * h (!!!)
Das ist das Vierfache und die Grundlage für die Schätzung der relativen
Länge der Erholungs- und Arbeitszeit von Fermentmolekülen.
STITT (7) arbeitete mit intermittierendem Licht vor einem hellen
Hintergrund mit konstanter Energie und bekam während der Periode mit der
höheren Lichtenergie ebenfalls eine bedeutend gesteigerte
Photosyntheseleistung.
Als drittes will ich auf die Versuche von OTTO WARBURG eingehen (8), der
ein erklärter Feind der Schule um EMERSON war. Während einer Diskussion
nach dem Kriege in den USA kam es sogar zu handgreiflichen
Auseinandersetz- ungen.
WARBURG arbeitete genau wie STITT vor einem hellen Hintergrund mit
INTERMITTIERENDER Strahlung und bekam einen wesentlich geringeren
Quantenbedarf als seine Gegner. |
|

|
|
OTTO WARBURG, der ein
Sohn des weltberühmten Photochemikers EMIL WARBURG war, der das
photochemische Äquivalenzgesetz mit- entdeckte und formulierte, wonach
pro Molekularprozeß nur ein Quant möglich ist, glaubte an die
Vollkommenheit der lebenden Materie. Er suchte und fand instinktiv richtig
die Klimabedingungen heraus, die in der damaligen Zeit die höchsten
Quantenausbeuten wenn auch nur kurzzeitig erbrachten.
Die Anhänger der Schule um Emerson, deren Zahl auch heute noch Legion
ist, trauen der Zelle nur mittelmäßiges zu und können bis heute keine
einwandfreie Interpretation der Experimente liefern. Sie müssen einen
theoretisch unmöglichen Mehrquantenprozess bei der
Photosynthesewasserspaltung postulieren.
Beide Schulen haben einwandfrei gemessen. Das Gesamtsystem produziert auf
Dauer pro 8...11 Quanten ein Sauerstoffmolekül. Wenn alle
Photosynthesearbeiter voll arbeiten unter den genannten kurzzeitigen
Bedingungen kommen wir den potentiellen Werten des Quantenbedarfs für die
Wasserspaltung viel näher.
Alle können eigentlich zustimmen, wenn wir feststellen, dass auf alle Fälle
für die Wasserspaltung weniger Quanten verbraucht werden als EMERSON
annahm. Wir sind der Meinung wie beide WARBURGs, dass das photochemische
Äquivalenzgesetz auch für die Pflanzen gilt.
Die anderen Quanten
werden für die schon genannten Prozesse (Erholung, Transpiration, N und
P-Einbau, Frischmassewachstum) ver- braucht.
Aus den nachfolgenden Veröffentlichungen geht hervor, dass es eine
Molekularform im Wasser gibt, die in den lebenden Zellen sehr stark
angereichert ist. Diese Molekularform hat genau dieselbe Summenformel wie
das gewöhnliche H2O. Es hat die Struktur H+...OH- und stellt den
ionisierten Dipolkomplex im Wasser dar, dessen Ionenbindung schon bequem
von einem Rotquant gespalten werden kann. |
|
Quelle: www.dichtes-wasser.de/diewasseroberflaeche/anhangd/index.html |
|

|
|
nach
Oben |
|
Startseite |
| |
St. Antonius
Apotheke

Mehner Wasser
Kosmetik
Tierarzneimittel.
Alternativ
Heilmittel
Heilpflanzen
Impressum +
Apothekennotdienst
Information zur
Forschungsgruppe
Für spezielle Korrespondenz
und wissenswerte
Informationen
ist
eine ordentliche
Mitgliedschaft erforderlich.
Zum
Beitrittformular:

|